Unsere Hunde

Moppi (Beagle)

 

Ich bin Moppi, oder auch liebevoll Moppel-Poppel genannt. Und diesen Namen trage ich zurecht, ich habe nämlich ein paar Pfündchen zu viel auf den Rippen. Aber zum einen bin ich aufgrund meiner alten Hüfte leider kein Ausdauerläufer mehr und zum anderen bin ich einfach viel zu clever, was das Finden von kleinen Leckereien angeht (Katzenfutter zum Beipiel...). Ich bin übrigens der in der Mitte. Und auch wenn man das nicht sehen kann: Ich bin der lauteste.
Jahrelang hat mich mein Frauchen nach Strich und Faden verwöhnt. Nun ist sie leider schwer krank und kann mich nicht mehr versorgen. Es kam eins zum andern und wie es der Zufall wollte, landete ich hier. Trotz meiner 10 Jahre und meines Hüftschadens tolle ich hier auf dem Hof herum und lade alle Menschen, die vorbei kommen, ein, mit mir spazieren zu gehen. Spazierengehen finde ich einfach toll. Und Fellpflege! Fellpflege finde ich grandios. Wer mir den Rücken grault, dem werf ich mich zu Füßen. Ich hoffe sehr, dass ich noch einige glückliche Jahre auf dem Gnadenbrothof verbringen kann.

Oskar (Schäferhund-Schnauzer Mischling)

 

Hallo ich bin Oskar der Stöckchenspieler und bin 8 Jahre alt. Ich wohne seit Oktober 2013 auf dem Gnadenbrothof und meine liebste Beschäftigung ist es, mit dem Stöckchen zu spielen – am liebsten den ganzen Tag. Das habe ich schon als junger Hund in meinem vorherigen Zuhause kennen und lieben gelernt und mein ganzes Leben lang praktiziert. Ich hatte es in meinem alten Zuhause gut aber leider ist mein Herrchen gestorben und mein Frauchen wurde eines Tages auch sehr krank. Sie musste dann ins „Betreute Wohnen“ umziehen, da konnte ich leider nicht mit. Also musste ein neues Zuhause her. Genau das habe ich hier in der Villa der kunterbunten Tiere gefunden. Ich muss jedoch sagen, dass ich den neuen Menschen um mich rum erst mal klar machen musste, worauf es mir ankommt. Es galt ihnen klar zu machen wie wichtig mir diese „Stöckchenspielerei“ ist. Einfach nur so auf dem Hof frei laufen oder spazieren gehen – da ist es nicht – ich möchte, dass mir der Stock geworfen wird, damit ich ihn immer und immer wieder bringen kann und wenn es 50 mal hintereinander ist. Das macht mir Spaß. War denen wohl am Anfang nicht so klar, also hab ich mit lautem Gebell auf mich aufmerksam gemacht, bis die das begriffen haben. Jetzt klappt das! Wir spielen jeden Tag immer morgens und abends eine ganze Zeit lang – der Stock wird geworfen, ich renne los, hole ihn wieder und lege ihn ab und immer so weiter - bis ich richtig müde und kaputt bin. Ich bin echt glücklich hier, es wird sich toll um mich gekümmert und ich bin sicher, dass ich so ein Leben in keinem gewöhnlichen Tierheim bekommen hätte. Hier werde ich gerne alt.

Felix

 

Im Sommer 2011 kam Felix, ein schwarzer Schäferhund-Mix Rüde im stolzen Alter von 12 Jahren zu uns, da sein Herrchen ins Seniorenheim zog und sich nicht mehr um ihn kümmern konnte. Felix war zu dem Zeitpunkt stark übergewichtig und bereits taub. Waren wir doch anfangs sehr skeptisch ob Felix die Trennung von seinen Gewohnheiten wie Bezugsperson und Umgebung verkraften würde, erfreuten wir uns doch recht bald an einer positiven Entwicklung. Felix blühte auf, fühlte sich in der neuen Umgebung sichtlich wohl, genoss jede Streicheleinheit sowie den Kontakt zu anderen Artgenossen und speckte dabei sogar ein wenig ab. Doch dann wurde Felix krank mit der schmerzlichen Diagnose Krebs. Am 26. April 2012 zogen dann dunkle Wolken über die "Villa der kunterbunten Tiere", denn Felix verlor den Kampf gegen diese bösartige Krankheit und wir mussten unseren "alten Herrn" von seinem Leid erlösen. Wir haben Felix vom ersten bis zum letzten Tag als einen freundlichen und friedlichen Hund erlebt, der sich für die Hilfe die er bekam so überaus dankbar zeigte. Die Integration auf unserem Hof verlief trotz seines hohen Alters so reibungslos. Wir wünschten, wir hätten diese schöne Zeit noch ein wenig länger mit ihm genießen können. Mach es gut lieber Felix. Wir vergessen Dich nicht.

 

Max (Mischlingsrüde)

 

Hier nun mal eine lustige Geschichte über einen unserer Hofbewohner

 

Max – wir nennen ihn liebevoll Bonsai-Schäferhund – da er wie ein zu heiß gewaschener Schäferhund aussieht. Er ist ein kleiner immer gut gelaunter Mischling, ständig zu spitzbübischen Scherzen aufgelegt, hat er scheinbar niemals Lust erwachsen zu werden. Am liebsten mag er es, wenn wir ausgelassen mit ihm toben. Dann entwickelt er sich zu einer „Kampfbestie“ ohne jemals jemandem weh zu tun. Er ist zu allen Menschen lieb und holt sich bei jedem Streicheleinheiten. Max hat in seinem bisherigen Leben nur Gutes erlebt. Da er schon immer ein Streuner war, hat er sich sein Zuhause bei uns selbst ausgesucht. Angeregt von einer attraktiven „gut riechenden“ Hündin ist er jeden Tag vom Nachbarort einige Kilometer durch den Wald gelaufen, um bei seinen heiß geliebten Damen verweilen zu können. Abends oder oft auch erst am nächsten Tag ist der dann zurück gelaufen. Nach kurzer Zeit war er wieder bei uns und blieb mehrere Tage als Gast in unserem „Hundehotel“. Eines Tages blieb Max dann für immer und in Absprache mit seinem bisherigen Besitzer durfte er auch bei uns bleiben. Nun genießt er sein Leben in seiner Damenwelt und wir können uns ein Leben ohne den lustigen Gesellen auf unserem Hof nicht mehr vorstellen.



Rex

 

Rex ist ein Labrador Mischlingsrüde. Er fristete ein jämmerliches Dasein in einem verdreckten kleinen Zwinger mit einer zerfallenen Hundehütte, schutzlos Sonne und Regen ausgesetzt. In seiner Verzweiflung ist er oftmals über die provisorischen Drahtgitter geklettert, um diesem Gefängnis zu entkommen. Sein Besitzer fing ihn jedoch wieder ein und strafte ihn mit Schlägen und Tritten und sperrte ihn tagelang in einen dunklen Schuppen. Es war eine Erlösung für ihn, als wir ihn nach langen, mühseligen Gesprächen von seinem Besitzer weg holen durften zu uns auf den Hof. Trotz dieser schlimmen Erfahrungen mit Menschen war er unendlich lieb und schmusebedürftig. Sein Wesen hatte von dieser Tortour glücklicherweise keinen Schaden genommen. Er tobte und spielte mit einer Hündin und genoss sein Leben in vollen Zügen über 10 Jahre auf unserem Hof, bis er im gesegneten Alter von 16 Jahren gestorben ist.



Astor und Tinka

 

Astor, ein Rottweiler Mischlingsrüde und Tinka, eine Schäferhund-Collie Mischlingshündin lebten zusammen mit den Pferden Randa und Fredi in einem abgelegenen Scheune, oft ohne Futter und Wasser. Der Besitzer war zwar lieb zu den Tieren, hatte aber weder Zeit noch Geld, um sie zu versorgen. Die Tiere sind aus der Umzäunung ausgebrochen um Futter und Wasser zu suchen. Das führte zwangsläufig zu Ärger mit den Menschen, in deren Gärten sie sich aufhielten. Als dann auch noch Scheune und Weide gekündigt wurden, waren die Tiere völlig ohne Unterkunft. Dann kam der Hilferuf zu uns. Wir haben die beiden Pferde, sowie Astor und Tinka Weihnachten 2007 bei uns aufgenommen. Aus den vier Tieren wurden dann alsbald 14, da Tinka bereits tragend war, was wir erst im Februar 2008 festgestellt haben. Tinka brachte kurze Zeit später 10 Welpen zur Welt. Einige konnten wir in gute Hände vermitteln, aber eben nicht alle.

 

Astor, der Vater der Welpen war ca. 7 Jahre alt, als er zu uns kam. Erkundigungen über ihn ergaben, dass er in seinem Hundeleben viele Stationen in sehr schlechter Haltung durchgemacht hatte. So z.B. wurde er als Welpe auf engstem Raum in einem winzigen Zwinger gehalten. Von dort kam er dann zu einem brutalen Hundehalter an die Kette, wurde oft geschlagen und bekam keiner Liebe und Zuwendung. Trotz dieser Erlebnisse haben wir Astor als sehr lieben, anschmiegsamen und zutraulichen Rüden erlebt, der für jede Streicheleinheit dankbar war. Doch die angenehme Zeit seines Lebens sollte nicht sehr lange halten. Nach einer gewissen Zeit bei uns, stellte sich heraus, dass er einen schweren Herzfehler hatte, der bis dato nicht behandelt wurde. Die von uns eingesetzte Behandlung kam dann leider zu spät. An einem heißen Sommertag in 2010 hat sein Herz versagt und wir mussten ihn – alle sehr traurig – den Weg über die Regenbogenbrücke gehen lassen.



Bonny, Finja und Jury (3 Welpen aus dem Unglückswurf von Astor und Tinka)

 

Diese 3 Hunde aus dem Wurf sind auf unserem Gnadenhof geblieben, da sie nicht vermittelt werden konnten. Eine Hündin, namens Finja leidet an beidseitiger schwerer Hüftdysplasie. Schon im zarten Alter von einem halben Jahr machte sich das bemerkbar. Bei unserem Tierarzt des Vertrauens, Herrn Dr. Scheffler wird sie fachmännisch behandelt, bekommt ein schmerzlinderndes Knochenaufbaupräparat, wodurch wir ihr eine gute Lebensqualität ermöglichen können. Leider ist dies eine sehr kostspielige Angelegenheit, daher würden wir uns auch hier über Spenden oder die Übernahme einer Tierpatenschaft freuen.



Shanty

 

Darf ich mich vorstellen? Ich bin die kleine Mischlingshündin Shanty. Seit Weihnachten 2011 wohne ich in der „Villa der kunterbunten Tiere“ in Oettelin. Meine Vorbesitzer hatten keine Zeit für mich, waren den ganzen Tag außer Haus und ich war ganz allein in der Wohnung. Dort habe ich geweint und gebellt weil ich so traurig war, was die Nachbarn natürlich sehr gestört hat. Meine Vorbesitzer haben die Adresse vom Gnadenbrothof im Internet gefunden und sind mit mir nach Oettelin gefahren. Als ich in meinem Domizil ankam, wurde ich von allen Vierbeinern freudig begrüßt. Dar war mein großes Glück, wenn die mich nicht geduldet hätten, hätte ich nicht bleiben können. Noch am selben Tag zog ich in der „Villa der kunterbunten Tiere“ ein. Ich bin überglücklich im bunten Alltags-Trubel mitmischen zu können. Es ist hier nie langweilig und auch ich trage mit meiner lustigen Art fleißig zum lebhaften Treiben bei.



Hexe

 

Hallo ich bin die Mischlingshündin Hexe und mich muss zugeben, der Name passt sehr gut zu mir. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes eine Hexe. Als absoluter Einzelgänger mag ich weder andere Hunde neben mir, geschweige denn Katzen, die habe ich eher zum Fressen gern. Außerdem besitze ich einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Meine Erstbesitzer waren mit meiner Haltung hoffnungslos überfordert. Eine Vermittlung in eine andere Familie war aufgrund meines Wesens schier unmöglich. Erst in der „Villa der kunterbunten Tiere“ fand ich ein Zuhause mit einer gewissenhaften, verständnisvollen Haltung abgegrenzt von den anderen Mitbewohnern, täglich ausreichendem Auslauf und vielen Streicheleinheiten. Ich freue mich, dass ich hier bis an mein Lebensende bleiben darf.



Villa der kunterbunten Tiere - Gnadenbrothof e.V.
 

Schmiedestr. 49
18246 Oettelin

E-Mail: info@gnadenbrothof-oettelin.de

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